Warum Du nie wieder Diäten benötigst

Warum Du nie wieder Diäten benötigst

Warum Du nie wieder Diäten benötigst, wenn Du das joja dojo Training umsetzt

Frage Nr 1: Was sind eigentlich Diäten?
Diäten sind willkürlich definierte Zeitfenster, in denen unser Körper in einen Ausnahmezustand versetzt wird. Wie bitte?? Haben die Brigitte und Freundin dieser Welt etwa Unrecht, wenn mit großer Regelmäßigkeit die aktuelle Frühjahrs-, Sommer- und Herbstdiät beworben wird?

Frage Nr 2: Was ist das Ziel von Diäten?
Das Ziel von Diäten ist das Abnehmen, oder etwas konkreter der Verlust von Fettmasse.

Frage Nr 3: Funktioniert eine Diät ohne Bewegung?
Ja, sie funktioniert – aber: die Frage ist was ich abnehme? Fett, Wasser oder Muskulatur?

Bevor wir uns das Prinzip aller Diäten anschauen, ist es noch wichtig eine Tatsache wahrzunehmen. Das einzige Organ das im menschlichen Körper Fett abbaut, ist der Muskel. Je aktiver der Muskel, desto höher ist der Fettabbau. Und jetzt zur Diät...

Diäten funktionieren normalerweise durch Kalorienreduktion.
Was passiert?
Der Körper merkt, dass es zu einer Hungerphase kommt und stellt sich darauf ein. Das kennt er, denn so hat er bereits vor 40.000 Jahren funktioniert.
Das bedeutet nicht anderes, als dass der Körper sich die nötige Energie dort holt, wo es am denkbar schlechtesten ist, beim Muskel.
Das heißt das einzige aktive Gewebe, das Fett verbrennen kann, wird abgebaut. Wenn das passiert, benötigt unser Organismus weniger Nahrung; denn der sogenannte Grundumsatz nimmt ab. Nach drei Wochen bestätigt der Blick auf die Waage zunächst den Diäterfolg; wir sind leichter geworden.
Der Blick in den Spiegel erklärt uns warum; abgenommen haben wir am Hintern und im Gesicht, wahrscheinlich auch im Brustbereich, aber die Stellen, die wir angreifen wollten, haben sich nicht verändert.

Wir können also feststellen, klassische Diäten können kein Fett reduzieren. Wir können zwar Gewicht verlieren, aber durch die Abnahme von Muskelgewebe sind wir nach der Diät relativ fetter.

Schauen wir uns daher die Spielregeln für dauerhaftes Abnehmen oder das Erhalten einer Wunschfigur an.

Wer weniger isst als er verbraucht, nimmt ab. Das ist nichts Neues. Wie eben bereits bemerkt, stellt sich nur die Frage was er abnimmt, Wasser, Muskeln oder Fett.

- Wasser verliert man als Erstes, weil der Körper die Kohlenhydratspeicher entleert. Jedes Gramm Kohlenhydrat speichert 2-3 g Wasser. Sind die Kohlenhydrate verbrannt, verliert der Körper auch das daran gespeicherte Wasser.

- Muskeln werden verbrannt, wenn zu wenig Eiweiß zugeführt wird oder wenn zu hart trainiert wird.

- Fett wird verbrannt, wenn man es schafft, die im Fettgewebe gespeicherten Fettsäuren herauszulösen, diese in die Blutbahn zu bringen und von dort aus in den Muskel zu schleusen, damit er sie als Energie nutzt.

Das klingt doch ganz einfach. Wie funktioniert das?

Wie kommt das Nahrungsfett in den Fettspeicher rein?

Dazu nützt der Körper das Fettaufbauhormon Insulin und das dazu gehörige Fettaufbauenzym. Der Körper macht das seit ewigen Zeiten so. Das kann er perfekt – Fett speichern.


Das Fett ist stark im Gewebe verankert. Gespeichertes Fett ist mit einem anderen Stoff im Körper gebunden, Glycerin. Wenn wir es schaffen die Fettsäuren von diesem Trägerstoff zu lösen, dann ist es möglich Fett abzubauen. Das ist aber schwierig, denn der Körper speichert das Fett für schlechte Zeiten.

Dummerweise weiß unsere Genetik nämlich nicht, dass wir eigentlich keine schlechten Zeiten mehr kennen. Um das Unmögliche möglich zu machen, müssen wir unseren Körper überlisten. Und das geht so:

Richtig Abnehmen – und zwar Fettmasse
Fettverbrennung durch Nahrungssteuerung
Zwei Stunden vor Deinem Trainingsprogramm isst Du keine Kohlenhydrate mehr. Dann schüttet der Körper kein Insulin aus, sondern den Gegenspieler, das Fettabbauhormon Glucagon. Gulcagon produziert außerdem das Fettaufspaltungsenzym HSL. Das Enzym kannst Du Dir wie eine Schere vorstellen: Es schneidet die Fettsäuren vom Trägerstoff ab.

Die Fettsäuren sind frei. Sie verlassen den Fettspeicher und befinden sich jetzt in der Blutbahn. Ein weiterer Nährstoff, das L-Carnitin, nimmt die Fettsäure huckepack und bringt sie zum trainierenden Muskel.

Das Problem ist bloß, dass die meisten Menschen das Falsche vor dem Training essen oder währenddessen sogar Apfelschorle trinken. Apfelschorle enthält viel Zucker und dieser Zucker blockiert die Fettverbrennung.

Fettverbrennung durch Hormonsteuerung
Keine Angst, es geht nicht darum irgendwelche Hormone zu schlucken. Im Gegenteil. Der Trick besteht darin, eigene Stresshormone zu produzieren, welche die Fettaufspaltung anregen. Wir müssen eine Stressreaktion simulieren.

Das Gehirn kann nicht unterscheiden, ob es sich um eine echte oder nur eine gespielte Stressreaktion handelt.

Stell Dir vor, Du machst am Wochenende einen Spaziergang durch den Wald und ein wildgewordenes Wildschwein rast auf Dich zu. Dein Körper mobilisiert alle Kräfte, von überall kommt plötzlich Energie, aus auch dem Fett.
In der Sportwissenschaft nennt man das HIT, High Intensiv Intervall Training.

Diesen Mechanismus nutzen wir bei jaydee im milon-Fettverbrennungszirkel. Du trainierst dort abwechselnd die großen Muskelschlingen. Dabei gibst Du für eine kurze Zeit alles, dann wechselst Du das Gerät, Du machst also eine kurze Pause und wieder gibst Du alles. Das gleiche machst Du noch einmal. Dann bewegst Du Dich auf einem Ausdauergerät für drei Minuten. Dann geht das Spiel von vorne los.

Die Fettsäuren sind aufgespalten und im Blut. Mithilfe eines langsamen Fettverbrennungstrainings werden diese verbrannt.
Das Beste: Dafür benötigst Du nicht länger als 2 x 17 Minuten!


Wir werden uns im nächsten Beitrag damit auseinandersetzen, warum der richtige Schlaf einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden hat und bis dahin bleibt gesund.


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